Zehntausend Kilometer

Karla Lehwalder hat unerwünschten Besuch in ihrem Taxi gekrönt von einem Schußwechsel. In der Zeit danach reiht sich eine Bedrohung an die Nächste. Und eine geflüchtete Eritreerin, Semret, kommt ins Spiel. Schließlich wird ihre Liebste, Britta, absichtlich angefahren und lebensgefährlich verletzt. Die Polizei ist keine Hilfe, ein korrupter Bulle kommt selbst mit einem Mordanschlag auf Karla davon. Am Ende bleibt der Bulle im Dienst und tut so, als hätte er Karlas Leben retten wollen. Das einzig Gute, Karla und Semret ziehen zusammen und die Ärztin aus Eritrea wird nicht abgeschoben. Ob das organisierte Verbrechen Karla und Semret in Ruhe lässt bleibt offen und dennoch ist das Ende nicht unbefriedigend, weil es so realistisch ist.

 

 

Klug, Ria, Zehntausend Kilometer, Quer Verlag 2018, 215 Seiten, 12,90 Euro