Niemals Gewalt!

Schon die Kriegstagebücher zeigen Astrid Lindgren als politisch bewusste Frau. In späteren Jahren beginnt sie sich politisch zu engagieren. Nicht nur für den Tierschutz, auch für eine gewaltfreie Erziehung. Im Jahre 1978, als sie den Friedenspreis des deutschen Buchhandels erhält ist diese Forderung so provokant, dass das Komitee überlegt sie auszuladen. Immerhin gibt es in der BRD noch das Züchtigungsrecht der Eltern....Astrid Lindgren verknüpft die Forderung nach einer gewaltfreien Erziehung mit der Schlußforderung gewaltfrei erzogene Kinder sind als Erwachsene fähig den Frieden zu erhalten. Sicherlich hat sie mit dieser Schlussforderung recht...

 

 

Lindgren, Astrid, Niemals Gewalt!, Oetinger 2017, 5,00 Euro